Stress und Trauma – Teil 2 mit Dr. Raja Selvam

Stress und Trauma – Teil 2

Neurophysiologische Aspekte von Emotionen & das Phänomen der Resonanz:
Wirksame Interventionen in der Arbeit an affektiven Symptomen

 

Workshop mit Raja Selvam, PhD

11. – 13. Mai 2012 in Wien

Nach dem ersten erfolgreichen Seminar mit Dr. Raja Selvam zum Thema „Stress- und Trauma – wie sie effizient und nachhaltig gelöst werden können” wird Raja Selvam im zweiten Teil der Seminarreihe seinen Ansatz, mit Affekten und Emotionen zu arbeiten, vorstellen.

Immer wieder geht es in der Psychotherapie um Emotionen: sie zuzulassen, zu unterstützen, zu bestärken, spiegeln, vorzuleben und zu entwickeln, sich ihnen zu stellen, sie auszudrücken, fassen und verstehen zu können.

Was in der klinischen Praxis kaum Berücksichtigung findet, das ist der durchaus verfügbare Fundus an Wissen zur physiologischen Seite der Emotionen – eine Folge langer Vernachlässigung des Körpers in der Psychotherapie.

Ebenfalls vernachlässigt wird die Rolle der sensomotorischen Ebene von Affekten – psychologisch wesentliche Zustände des Körpers, die bei intensiven Gefühlserlebnissen oft besonders in den Vordergrund treten und zentraler Bestandteil des emotionalen Erlebens überhaupt sind. Ein Extrembeispiel hierfür ist das Herz, das jemandem vor Schreck oder Kummer „stehen bleibt“. Es ist nicht ungewöhnlich, dass überlebenswichtige physiologische Funktionen gedrosselt oder in der Regulierung gestört werden, wenn Erlebnisse uns überwältigen, wenn auch nicht immer derart dramatisch.

Alles in unserem Körper und Gehirn, was physiologisch überlebenswichtig ist, besitzt von Natur aus jedoch auch eine starke Fähigkeit zur Selbstregulierung. Überlebenswichtige Prozesse bei ihrem optimalen Ablauf zu unterstützen und sich die Prinzipien dieser angeborenen Selbstregulierungskräfte zunutze zu machen, kann die Aufarbeitung von Emotionen in jeder Hinsicht effektiver machen.

In diesem Workshop erläutert und demonstriert  DDr. Raja Selvam klinische Interventionen in der Arbeit an verschiedenen Ebenen von Affekten oder Emotionen (primärer, sekundärer und sensomotorischer Art) vor dem Hintergrund eines genaueren Wissens über Emotionen und physiologische Vorgänge. Die gezeigten Interventionen basieren auf diversen Theorien zur Physiologie der Emotionen.

Es wird die Rolle der Muskeln und inneren Organe erklärt, die Rolle neurologischer Vorgänge (Zentral-, autonomes und somatisches Nervensystem) und die Rolle menschlicher Beziehungen. Der Schwerpunkt liegt auf praktischen Demonstrationen (bis zu drei am Tag). Zudem befasst sich der Workshop, von dem potenziell alle profitieren können, die mit Emotionen arbeiten – in welchem Umfeld auch immer – mit der Rolle des feinstofflichen Körpers (oder der Energie) beim emotionalen Erleben und dem zusätzlichen Gewinn, den es bringen kann, diese Dimension in die emotionale Arbeit einzubeziehen.

Weitere Information und Anmeldung unter: www.gerlindewawra.at/rajaselvam

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